Wenn jetzt die Sommerferien enden und das neue Schuljahr beginnt, zeigt sich: Der organisatorische Aufwand rund um Schule und Familie bleibt überwiegend an den Müttern hängen. Neue Zahlen verdeutlichen unsichtbare Belastung und strukturelle Ungleichheit.
Die BAG zeigt sich erfreut über die Beschlüsse der 35. Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -ministerkonferenz (GFMK). Die Politik sendet damit ein starkes Signal: Gleichstellung ist Grundvoraussetzung für Demokratie und braucht vor Ort verlässliche Strukturen und Unterstützung.
Die BAG warnt anlässlich der „Gamescom“ in Köln vor zunehmendem Antifeminismus, Frauenfeindlichkeit und Diskriminierung in Gaming-Communities. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt: Fast 40 % der engagierten Gamer*innen berichten von Beleidigungen, Drohungen oder Belästigungen. Besonders Frauen
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verbietet das Gendern in seiner Behörde und empfiehlt allen öffentlich geförderten Institutionen keine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden. Er begründet dies mit mehr „Klarheit, Rechtssicherheit und Akzeptanz“. Das sehen wir anders!
Wir sind darüber entsetzt und erschüttert, dass die Hetzkampagne gegen die renommierte Rechtsprofessorin und Juristin Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf zum Rückzug ihrer Kandidatur für das Bundesverfassungsgericht geführt hat.
Die BAG der Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ist tief besorgt über die gezielte politische Diskreditierung der renommierten Verfassungsrechtlerin Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf. Wir beobachten schon lange einen zunehmenden Antifeminismus vor allem, wenn es um Gleichstellung geht.
Das CDU geführte Innenministerium schlägt vor, die Pflicht zur Bestellung kommunaler Gleichstellungsbeauftragter aufzuheben. So soll angeblich ein Beitrag zur Entbürokratisierung geleistet werden.
Zum Arbeitsstart der neuen Bundesregierung äußert sich das Bündnis Sorgearbeit fair teilen zum Koalitionsvertrag: Die Regierung hat sich gleichstellungs-, familien- und wirtschaftspolitische Ziele gesetzt, die das Bündnis begrüßt. Einige Maßnahmen wiesen in die richtige Richtung - andere nicht.
Offener Brief an Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Saskia Esken und Markus Söder
Mit diesem Schreiben wenden wir uns an die Spitzen der zukünftigen Regierungsparteien, weil wir der Meinung sind, dass in Sachen Gleichstellung viele Fragen offenbleiben.
In der Kategorie Großstadt wird Magdeburg mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Münster erreicht den 2. Platz. In der Kategorie Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohner*innen kommt Kleve auf den 1. Platz und Verden (Aller) auf den 2. Platz. Die Preisverleihung findet am 9. Mai in Berlin statt.