Reformpläne der schwarzroten Regierung untergraben Gleichstellung und belasten Frauen deutlich stärker als Männer. Würden Vorhaben und Gesetze danach überprüft, welche Folgen sie für Männer und Frauen haben, wäre das nicht passiert. Deshalb fordern wir einen verbindlichen Gleichstellungscheck.
Der baden-württembergische Hohenlohekreis hat beschlossen, u.a. die Stellen für Gleichstellungsbeauftragte ersatzlos zu streichen. Dass, was die AfD in Thüringen regelmäßig fordert und bisher im Landtag immer wieder scheitert, setzt die CDU im Hohenlohekreis durch. Ein fatales Zeichen!
Mit großer Sorge sehen wir das von der Bundesregierung vorgelegte Programm für Aufschwung und Beschäftigung. Es enthält zahlreiche wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, ohne die besondere Lebenssituation von Frauen zu berücksichtigen.
Die aktuelle Reformagenda der Bundesregierung verändert zentrale Bereiche des Sozialstaates . Viele dieser Vorhaben werden einzeln diskutiert und bewertet. Aber die geplanten und bereits beschlossenen Gesetze werden sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und besonders Frauen treffen.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate steht die gesetzliche Verankerung kommunaler Gleichstellungsarbeit in Thüringen zur Disposition. Die BAG kritisiert den Gesetzentwurf im Thüringer Landtag, die gesetzliche Verpflichtung zur Bestellung kommunaler Gleichstellungsbeauftragter abzuschaffen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der Kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen fordert zügige Umsetzung der europäischen Vorgaben in deutsches Recht – denn die denn EU-Entgelttransparenzrichtlinie gilt und die Bundesregierung muss jetzt handeln.
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Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate steht die gesetzliche Verankerung kommunaler Gleichstellungsarbeit in Thüringen zur Disposition. Die BAG kritisiert den Gesetzentwurf im Thüringer Landtag, die gesetzliche Verpflichtung zur Bestellung kommunaler Gleichstellungsbeauftragter abzuschaffen.