Die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten begrüßt die Verabschiedung des Frauen-Solidaritätszuschlaggesetz (FSolzG). Die Wertschätzung der Arbeit im sozialen Dienstleistungssektor muss sich endlich auch in der Bezahlung widerspiegeln.
Was für ein Erfolg, die EU-Kommissarin Viviane Reding konnte 2012 nach turbulenter Diskussion und Streit eine Frauenquote im EU-Parlament durchsetzen. Ab 2020 sollten die rund 5000 Börsenkonzerne in Europa zwei von fünf Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen.
Bundesfinanzminister Schäuble setzt steuerliche Benachteiligung fort und löst Koalitionsvereinbarungen nicht ein. Alleinerziehende sollen mal wieder leer ausgehen.
Seit Wochen müssen freiberuflich tätige Hebammen fürchten, künftig ihren Beruf nicht mehr ausüben zu können. Grund: Die scheinbar nicht zu klärende Haftpflichtfrage. Die BAG fordert schnelle Lösungen.
Bereits seit vielen Jahren fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns.
Der Equal Pay Day ist der Aktionstag für die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen. Erst am 21. März 2013 haben Frauen statistisch gesehen so viel verdient wie die Männer bereits am 31. Dezember 2012.
Die geplanten massiven Einsparungen bei der Beratungs- und Prozesskostenhilfe, über die heute der Rechtsauschuss des Bundestags in einer Anhörung berät, würden überproportional zu Lasten von Frauen und besonders Alleinerziehenden gehen.
Zur heute vorgestellten „Berliner Erklärung“, einer überparteilichen und gesellschaftlichen Initiative für mehr Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft, veröffentlicht die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros eine Pressemitteilung.