Antifeminismus

Feminist*innen als Feind*innen: Rechtsradikale Bewegungen, Maskulinisten und rechtspopulistische Parteien haben einen gemeinsamen Feind: Den Feminismus. Emanzipierte, selbstbewusste Frauen passen genauso wenig in ihr rückwärtsgewandtes Rollenbild wie Väter, die Elternzeit nehmen oder einen Großteil der Sorge- und Hausarbeit übernehmen, während der andere Elternteil berufstätig ist. Queere Personen, Schwule, Lesben, bisexuelle, trans und intergeschlechtliche Menschen gehören nicht in ihr Weltbild und werden bekämpft. Mit Kampfbegriffen, wie "Gender-Gaga" versuchen Rechtspopulist*innen den differenzierten Umgang in der Geschlechterfrage lächerlich zu machen und inklusives Leben, Arbeiten und Sprechen zu verhindern. Antifeminist*innen sind gefährlich: Sie bedrohen Frauen und marginalisierte Gruppen in sozialen Medien, drohen Feminist*innen mit sexualisierter Gewalt oder sogar mit Mord. 


Die 2026 von der BAG herausgegebene Handreichung zeigt, dass auch Gleichstellungsarbeit verstärkt Ziel von Antifeminismus wird. 
Sie werden antifeministisch angegriffen? Sie können über den Vorfall die Meldestelle Antifeminismus informieren und bei Bedarf Beratung erhalten. 
In dieser Infothek sind Publikationen und Veranstaltungen zum Thema Antifeminismus zu finden. 

Publikationen
Social Media Kampagne

Unsere Social Media Kampagne „Antifeminismus: Mehr als nur ein Trend“ ist ab sofort auf Instagram, LinkedIn und Vimeo gestartet.

Publikationen
Gegenwind oder doch schon ein Sturm? - Handreichung zu Antifeminsmus in der Gleichstellungsarbeit

Die Handreichung stärkt die Gleichstellungsarbeit im Umgang mit antifeministischen Angriffen: Sie hilft, diese zu erkennen, einzuordnen und im Berufsalltag professionell darauf zu reagieren. Entwickelt in Zusammenarbeit mit der Amadeu Antonio Stiftung.