Fachtagung "Smart City - Gender und Diversity | Sozialer Digitaler Zwilling: Gleichstellung und Vielfalt mitdenken" in Wuppertal

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Art der Veranstaltung
Präsenz Workshop
Von
Bis
Für
Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
Kolleg*innen aus Gleichstellungsbüro
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Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
Kolleg*innen aus Gleichstellungsbüro
Datum
-

Die Fachtagungsreihe "Smart City - Gender und Diversity" wurde ins Leben gerufen, um wichtige Impulse für die soziale Dimension der digitalen Stadtentwicklung zu setzen. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr, die für viele Teilnehmer*innen ein Augenöffner war, haben wir beschlossen, die Tagung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Dabei wechseln wir zwischen digitalen und präsenzbasierten Formaten, um eine breite Zielgruppe zu erreichen.

Die erste Tagung hat gezeigt, wie wichtig die Verknüpfung von sozialen Projekten mit nachhaltigen und inklusiven Smart City-Konzepten ist. Es wurde deutlich, dass es bisher zu wenige konkrete Initiativen in diesem Bereich gibt, und das Feedback der Teilnehmer*innen hat den Bedarf nach einer kontinuierlichen Plattform bekräftigt. Ziel der Reihe ist es, innovative Ansätze zu entwickeln und den Austausch zwischen Expert*innen, Praktiker*innen und Interessierten zu fördern. Gemeinsam möchten wir daran arbeiten, Digitalisierung, Gleichstellung und Diversität stärker zu verknüpfen.

Am 07. und 08. Dezember 2026 geht die Fachtagung Smart City, Gender & Diversity in Wuppertal in die nächste Runde. Die Veranstaltung findet gemeinsam mit Smart City Wuppertal und der BAG statt.

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr ein Thema, das für immer mehr Kommunen relevant wird: der Digitale Zwilling.

Vereinfacht gesagt ist ein Digitaler Zwilling eine digitale Abbildung der Stadt. Unterschiedliche Informationen – beispielsweise Geo-, Sensor- oder Satellitendaten – können darin zusammengeführt werden. So lassen sich Entwicklungen sichtbar machen und unterschiedliche Szenarien für die Stadt durchspielen.

Viele Städte arbeiten bereits mit Digitalen Zwillingen, weitere werden in den kommenden Jahren folgen. Deshalb möchten wir schon heute eine wichtige Frage stellen:

Wie können wir Digitale Zwillinge von Anfang an so gestalten, dass neben technischen Möglichkeiten auch Gleichstellung, soziale Vielfalt und unterschiedliche Lebensrealitäten mitgedacht werden – für eine lebenswerte und diskriminierungssensible Stadtentwicklung?

Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis wollen wir unter anderem diskutieren, welche Daten und Funktionen dafür benötigt werden, was technisch möglich ist, welche rechtlichen und ethischen Grenzen bestehen und welche Perspektiven bislang in digitalen Stadtmodellen fehlen.

In Workshops werden die Teilnehmer*innen die Fragestellungen vertiefen und eigene Perspektiven aus Gleichstellung, Antidiskriminierung und kommunaler Praxis einbringen.